Arbeiten am Teich im September 2016

Eigentlich macht der Teich ja nicht allzu viel Arbeit, jedenfalls nicht mehr, als alle übrigen Beete im Garten auch. Letztere sind zumindest öfter „dran“. Allerdings … WENN er dann mal Arbeit macht, dann aber auch gleich richtig!
An den Seerosen z.B. haben wir lange nichts gemacht – sie einfach wachsen lassen über die Jahre. Und hier sieht man, wie sie das ausgenutzt und sich ordentlich ausgebreitet haben. Hätten wir noch länger gewartet, wäre sicher die ganze Wasseroberfläche zugewachsen. Kein Licht mehr für alles darunter, besonders die Krebsscheren. Von denen haben wir in diesem Jahren nämlich kaum noch etwas gesehen, sie stiegen einfach nicht an die Oberfläche – wie sonst.
Ja und vom Licht für die Fischchen mal ganz zu schweigen …
Deshalb hat der Michi sich am letzten Freitag frei genommen, um für die Arbeiten ein längeres Wochenende zu haben.

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Seerosen sehen im Sommer zwar hübsch aus, blühen auch schön, aber das wars dann auch schon, und es ist die Frage, ob das in der Abwägung Licht für andere Pflanzen und Fische, oder eine völlige Überwucherung des Teiches, die Sache wert ist …

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So hat der Michi-Mann mit unserer dreizinkigen Hacke zunächst mal Blätter abgedreht und ausgerissen. Dann hat er seine Anglerhose angezogen und ist direkt in den niedrigeren Teil des Teiches gestiegen. Dort hat er festgestellt, dass der gesamte Boden mit dem Wurzelwerk der Seerose bedeckt war. Also: mit der gleichen Hacke etliches davon rausgeholt.
Im tieferen und größeren Hauptteil des Teiches war das schon schwieriger, aber auch dort konnte die Hacke helfen. Allerdings sind dabei 2 Holzstiele zerbrochen. (Habe fix aus dem hiesigen Baumarkt einen neuen Stiel aus Megall besorgt.)
Irgendwann schwamm dann ein riesiger, zusammenhängender, etwa 2,5m im Durchmesser und ca. 30 bis 40cm dicker Flatschen aus Wurzelwerk auf. Eine „Insel“ im Teich also, die teilweise noch unter Wasser lag.

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Natürlich konnte man das nicht im Ganzen herausholen – viiiieel zu schwer!
Eine kleine Säge half. Damit hat Michi die „Insel“ in kleinere „Häppchen“ zerteilt und auf die Teichstufen geworfen. Auch diese Einzelteile waren – direkt aus dem Wasser und vollgesogen damit – noch sehr schwer – eine Mordsarbeit! Das Teil rechts konnte er zum Glück einfach an den „Strand“ rollen …

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So bekam der Teich wieder Licht und Luft!
Genug Maloche für den Freitag. Aber wie man hier sieht, war auch die Sumpfzone dahinter noch ein Problem …

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Samstag:
Erst einmal musste dort alles abgeschnitten werden, damit man überhaupt sehen konnte, wo etwa man anfangen konnte.

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Dann mussten wieder kleinere Stücke des massiven Bewuchses abgeschnitten werden. Auch dabei half die kleine Wundersäge wieder.

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Und so weit ist er am Samstag gekommen. Aber das war mehr Arbeit als die Plackerei mit den Seerosenwurzeln, und so war bei diesem Stand am Samstag erst mal Schluss mit lustig.
Weiter in der nächsten Woche!

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Da wird es hier einen Nachtrag geben …

Nachtrag 27. September 2016:
Gestern war der Michi immer noch ziemlich ausgepowert. Deshalb gab es nur einen relativ kleinen Fortschritt – wenn auch genauso kräftezehrend.

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Nachtrag 28. September 2016:
Nun ist die „Entsorgung“ erst mal am End.
Kann sein, dass das ein oder andere in der Sumpfzone noch abgestochen wird, aber Michi hat erst mal die Nase voll und muss regenerieren. 😉
Demnächst kommen neue Unterwasserpflanzen in alle Teichbecken (Sumpfzone, Teich selbst und Umpumpbecken).
Eigentlich warten wir jetzt aber dringend erst auf Regen …!

00. Terr-Beete-Rispen-Hortensie-Sumpfzone 28Sept2016_7813

Terrassenbeete umgestaltet – September 2016

Wenn der viele Phlox in den beiden kleinen Terrassenbeeten frisch erblüht war, sah es ja immer sehr hübsch aus. Besonders die Menge an Rosa hatte eine tolle Wirkung – wenn auch nur relativ kurzzeitig.

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Da war es erst mal auch egal, dass das Ganze recht hoch wurde und zum kleinen Weg hin irgendwie abgestützt werden musste.

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Doch wenn diese erste Blüte vorbei war, musste das Verblühte einzeln und händisch abgeschnitten werden, damit sich noch einmal Blütenknospen bildeten. Das sah zwischenzeitlich dann schon nicht mehr so dolle aus.

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Zunächst ging aber auch das noch, bis der Mehltau kam und die Blätter unansehnlich machte.

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Mit diesem Pilz hab ich an dieser Stelle natürlich nicht mehr gern fotografiert, weshalb es hier noch aus der Phase davor stammt.

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Nachdem es bei diesem heißen Herbstwetter nun aber – neben dem Mehltau im oberen Drittel der Stängel – in den unteren 2 Dritteln vertrocknete Blätter gab, war ich es leid, und so habe ich den ganzen Phlox in beiden Beeten bis unten hin abgeschnitten. Dann hab ich damit angefangen, so ziemlich alles schon mal aus dem 1. Teichterrassenbeet heraus zu hacken.

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Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass von unserer ursprünglichen Teichterrasse eine ganze Menge überwachsen war. In Wahrheit ist sie ja doch größer als zuletzt sichtbar, aber besonders der Felberich hatte sich ziemlich weit über die Steine geschoben.

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Nur … die alten Pflastersteine waren teilweise abgesackt und krumm und schief.

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Also musste ich die zu einem erheblichen Teil erst mal herausbuddeln und neu verlegen.
Puh – anstrengend …
Außerdem hab ich schon mal ein paar neue Pflänzchen gekauft und ein paar davon ins neue Beet gestellt, um zu schauen, wie es in etwa aussieht.
Auch zwei neue Trittsteine aus Naturstein hab ich mir aus dem Gartenmarkt mitgebracht und hingelegt. (Die 3. hinten kommt wieder weg.)

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Und hier sind nun alle neuen und „geretteten“ Pflänzchen eingebuddelt: 2 Rittersporne (blau und weiß), eine rosa Glockenheide, eine weiße Glockenheide, Margerite, kleine, weiße Stiefmütterchen, Lavendelheide und normaler Lavendel, eine andere weiße Blume, von der ich den Namen nicht weiß – und dieses grüne Teil in der Mitte, das wie eine kleine Konifere aussieht – nur sehr viel zarter, und an dem auch kein Namensschild stand. Soll am Ende aber ca. einen Meter hoch werden. Bin gespannt. 😉
Von den Geretteten: Gedenkemein, Purpurglöckchen, Storchschnabel.
Im Beet geblieben ist ein Fingerhut, ein bissel gelber Felberich, ein kleiner Klecks von dem Phlox mit dem kräftigsten Pink, 2 rote Pfingsrosen, die pinkfarbene Azalee in der rechten Ecke und die gelbe Taglilie in der linken.

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Und so sieht es von der Terrasse aus gesehen nun aus.

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Mit dem Beet im Vordergrund, von dem man hier noch nicht viel sieht, fange ich heute an …

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Arbeiten konnte ich bisher nur bis etwa Mittag, danach wurde es wegen der Hitze unerträglich. Ich war ohnehin ständig klitschnass und musste etliche Pausen einlegen.
Heute soll sich am Wetter ja etwas ändern, soll kühler und feuchter werden. Wäre auch bitter nötig für den Garten!
Na, warten wir ab …

Nachtrag:
War eben noch fix bei Aldi. Dort gab es heute Enziane und 3 Sorten Glockenblumen, auch die niedliche Glockenblume Campanula .
Auf die hab ich noch gewarter. Nun sind auch die eingepflanzt, und ich würde sagen: Das Beet ist erst mal so fertig – bis auf die Frühjahrs-Zwiebeln … :-)

00. Beet-Terrasse-1fertig_7614

Mittlerweile hab ich schon etwas beim 2. weitergemacht, aber das ist so knochentrocken, dass es irre schwer ist, dort etwas rausgekackt zu bekommen. Da warte ich vielleicht besser erst auf Regen.
Außerdem ist dort blöder Weise irgendwann mal Giersch reingelangt.
Das wird noch ein heftiger Akt … ;-/

Hier meine Anfänge im 2. Beet:

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Doch bei dem trockenen Boden komme ich da momentan nicht weiter.
Der Phlox z.B. – rechts neben dem Flieder – rührt sich bisher noch keinen Millimeter beim Hack-Versuch. Auch das bisschen Regen, das es mittlerweile hier gab, hat nicht mal den obersten 1. Zentimeter des Bodens ausreichend befeuchtet.
Ich muss also auf mehr Regen warten. Ein richtig heftiger, länger andauernder Guss wäre jetzt schön …

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Auch für den abgesackten Teich!

Nachtrag:
So, nun ist auch das 2. Beet fertig. Da werde ich von nun an aber extrem auf den Giersch achten müssen. So bald ich ein Fitzelchen entdecke, wird es ausgehackt!

0. Teichbeet2-Olivenb 21Sept2016_7711

0. Teichbeet2-Olivenb 21Sept2016_7713

… und eben (28. September 2016) noch etwas ins 2. Teichbeet gepflanzt:

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00. Terr-Beete-Rispen-Hortensie-Sumpfzone 28Sept2016_7817

U.a. eine Rispenhortensie.
Etliche Blumenzwiebeln sind in beiden Beeten auch schon eingesetzt – genauso wie im Rest des Gartens.
Freue mich wie wild auf den nächsten Frühling … :)

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