Blick aus dem Fenster

Also schon gestern Abend musste ich draußen kein Licht anmachen, wenn ich die Emma zum Pinkeln raus in den Garten ließ. Es war durch das viele Schneeweiß hell genug.
Heute Morgen ist es zum Anschauen zwar schön, sieht herrlich idyllisch aus, doch meine momentan wieder ziemlich akute Arthritis schreit schon bei dem Gedanken, die Schneeschaufel auch nur anzufassen.
Hier vorn an der Straße ist eh nur ein Grasstreifen, der nie geräumt wird.

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Aber da wir ja ein Eckgrundstück – und zwar ein großes! – haben, wäre da noch die andere Seite, die mit dem Fuß- und Radweg.
Das liegt hier hinter der Hecke …

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Ja, und das hätte ich längst geräumt haben müssen, kann es aber nicht.
Im TV erzählen sie immer so schön, dass – wenn man es selbst nicht schafft – jemand anderen damit beauftragen soll.
Würde ich ja gern, würde auch gern dafür bezahlen, aber wo findet man so jemanden???
Die haben gut reden. 🙁
Streusalz ist auch schon wieder alle, die Gemeinden selbst haben nix mehr, und für Privatleute ist ebenfalls alles ausverkauft.

Ist mir unbegreiflich, dass man nach den Erfahrungen des letzten Winters nicht genügend vorgesorgt hat.

5 Kommentare

  1. Liebe Ulrike,
    gibt es bei Euch keine Gartenbaubetriebe, die bieten teilweise auch Winterdienst an. Zumindest in Siedlungen. Allerdings wohl nur, wenn mehrere Nachbarn den gleichen Dienstleister beauftragen – sonst sind die Wege zu unwirtschaftlich. Und dann ist es immer noch eine Frage wann oder ob überhaupt jemand vorbei kommt. So nach dem Motto, da klebt das Schild vom Dienstleister und wenn was passiert, regelt es die Versicherung. Denn als ich mich mal bei der Stadt erkundigt habe, wann so ein Winterdienstleister räumen muss, da kam raus, dass Schulen, Krankenhäuser, Einkaufsstraßen usw. so wichtig bei starkem Schneefall sind, dass Privatleute dann weit hinten angestellt werden. Im letzten Januar konnte ich mich glücklich schätzen, wenn der Fußweg um 13 Uhr oder auch erst gegen 16 Uhr vom Schnee befreit wurde. Und dann steckst Du auch noch dazu in der Bredouile, wenn Du selbst räumst und jemand stürzt, dann tritt eventuell nicht die Versicherung des Dienstleisters ein, da Du etwas falsch gemacht hast z.B den gestreuten Splitt weggeschaufelt hast.
    Also hast Du als Eigentümer den ganzen Winter die ’nette‘ Aufgabe den Winterdienst zu kontrollieren und permanent auf unzureichende Arbeitsleistung hinzuweisen. Da ist notfalls ein netter Nachbar die bessere Lösung.
    Ich hatte den Winterdienst, der noch aus einer Zeit mitlief, als wir noch nicht in diesem Haus wohnten im April wegen unzureichender Leistung fristlos gekündigt – da lag noch Ende April der Splitt auf dem Fußweg … Aber erst jetzt haben sie wohl begriffen, dass bei uns nicht mehr geräumt werden muss. Auch in diesem Jahr war es der Regelfall, dass sie zu unserem Fußweg erszt gegen Mittag kamen, wo wir jetzt natürlich schon längst geräumt hatten.
    Und in der Nachbarschaft werden 2 Fußwege von einer anderen Firma betreut. Da sieht es kaum besser aus. Die verschneitesten Fußwege haben meist einen Winterdienst beauftragt – zumindest in Siedlungen. In der Stadt mag das anders sein …
    Ich würde an Deiner Stelle versuchen am Ort jemanden zu finden!
    Liebe Grüße
    Silke

  2. Hier siehts ja auch so märchenhaft aus!
    Das Schneeschippen ist die andere Seite von der Medaille … da gibts bei uns auch genug zu tun.
    Aber ich denke auch, ist gesünder (und billiger!) als eigens ins Fitnessstudio zu gehen 😉 Leider findet sich da wohl kaum jemand. Obwohl – hie und da hört man schon… z.B. die Kirchengemeinden haben Zivis u.ä., die manchmal für Bedürftige sogar kostenlos tätig sind.
    Das mit dem Streusalz verstehe ich auch nicht, wo doch groß herumgetönt wurde, wie viel sie eingekauft hätten 😉

    Lieber Gruß
    Sara

  3. So viel Schnee…ist das nicht schön? Erst einen Spaziergang mit Emmakind….zum Warmlaufen und Schmieren der Gelenke…. und dann an’s Schneeschippen, immer schön langsam und vorsichtig, das ist besser als jeder Fitness-Club! Ich habe allerdings auch Muskelkater vom gestrigen Spaziergang mit Sammy durch tiefe Schneewehen…
    LG
    und einen schönen Advent wünscht
    Sisah

  4. Mir ist gestern abend auch aufgefallen,wie schön hell es draußen war! Die weiße Pracht sieht wunderschön aus, aber das mit dem Schneeräumen ist schon so ein Problem. Meine Eltern wohnen ein ganze Stück weiter weg, zumindest zu weit, um morgens vor der Arbeit dort Schnee zu räumen, und ich habe ihnen auch den Vorschlag gemacht, es doch „outzusourcen“, das würden sie ja auch gerne, aber an wen? Auf dem Dorf gibt es ja auch keine Profi-Straßenreiniger wie hier in der Stadt.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche nach einen Schneeräumer!
    Einen schönen 4. Advent, liebe Grüße, Monika

  5. Liebe Ulinne,

    oh je … ja, so schön, wie die weiße Pracht auch ist .. das „Schippen“ ist wirklich ziemlich anstrengend ! .. und wenn man fertig ist, kann man schon fast vorne wieder anfangen !
    Ich drücke dir die Daumen, das du Jemanden findest !
    Meine Nachbarin ist über 80 – ich schippe gerne für sie mit ! Dafür bekommen meine Kinder im Herbst immer leckere Äpfel von ihren Bäumen !

    Gute Besserung !
    herzliche Grüße
    Nina

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