Kategorie: Am Teich (Seite 2 von 4)

Genießen & arbeiten …

Bei schönem Wetter und ohne Arbeit genießen – das sieht auf der Teichterrasse so aus.

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Und so …

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Aber es gab in letzter Zeit auch Arbeit. Das Rohr, das unseren Teich mit der Sumpfzone verbindet, war kaputt. Jedenfalls saugte es nicht mehr richtig an, und die Wasserstände in beiden Becken waren nicht mehr gleich, wenn wir die Pumpe ins Umpumpbecken (siehe hier vorn) in Betrieb hatten. So rasch, wie es hier reinlief, konnte es in der Sumpfzone nicht mehr nachlaufen.
Also: Rohr raus …

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…, provisorisches Ersatzrohr rein (zu klein, war aber wenigstens schon mal heil), …

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Neues Rohr mit größerem Innendurchmesser bei Naturagart bestellt – bekam man hier nirgends, …

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… Ersatzrohr wieder raus und neues Rohr rein. Hat nun 3cm mehr Durchmesser wie das alte = 100mm.

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Wird natürlich später noch hübsch gemacht, Hauptsache aber, es läuft schon mal vernünftig.

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Jetzt läufts wie Harry – Wasserstände immer gleich, auch wenn die Pumpe läuft. 😉

Arbeiten am Teich im September 2016

Eigentlich macht der Teich ja nicht allzu viel Arbeit, jedenfalls nicht mehr, als alle übrigen Beete im Garten auch. Letztere sind zumindest öfter „dran“. Allerdings … WENN er dann mal Arbeit macht, dann aber auch gleich richtig!
An den Seerosen z.B. haben wir lange nichts gemacht – sie einfach wachsen lassen über die Jahre. Und hier sieht man, wie sie das ausgenutzt und sich ordentlich ausgebreitet haben. Hätten wir noch länger gewartet, wäre sicher die ganze Wasseroberfläche zugewachsen. Kein Licht mehr für alles darunter, besonders die Krebsscheren. Von denen haben wir in diesem Jahren nämlich kaum noch etwas gesehen, sie stiegen einfach nicht an die Oberfläche – wie sonst.
Ja und vom Licht für die Fischchen mal ganz zu schweigen …
Deshalb hat der Michi sich am letzten Freitag frei genommen, um für die Arbeiten ein längeres Wochenende zu haben.

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Seerosen sehen im Sommer zwar hübsch aus, blühen auch schön, aber das wars dann auch schon, und es ist die Frage, ob das in der Abwägung Licht für andere Pflanzen und Fische, oder eine völlige Überwucherung des Teiches, die Sache wert ist …

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So hat der Michi-Mann mit unserer dreizinkigen Hacke zunächst mal Blätter abgedreht und ausgerissen. Dann hat er seine Anglerhose angezogen und ist direkt in den niedrigeren Teil des Teiches gestiegen. Dort hat er festgestellt, dass der gesamte Boden mit dem Wurzelwerk der Seerose bedeckt war. Also: mit der gleichen Hacke etliches davon rausgeholt.
Im tieferen und größeren Hauptteil des Teiches war das schon schwieriger, aber auch dort konnte die Hacke helfen. Allerdings sind dabei 2 Holzstiele zerbrochen. (Habe fix aus dem hiesigen Baumarkt einen neuen Stiel aus Megall besorgt.)
Irgendwann schwamm dann ein riesiger, zusammenhängender, etwa 2,5m im Durchmesser und ca. 30 bis 40cm dicker Flatschen aus Wurzelwerk auf. Eine „Insel“ im Teich also, die teilweise noch unter Wasser lag.

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Natürlich konnte man das nicht im Ganzen herausholen – viiiieel zu schwer!
Eine kleine Säge half. Damit hat Michi die „Insel“ in kleinere „Häppchen“ zerteilt und auf die Teichstufen geworfen. Auch diese Einzelteile waren – direkt aus dem Wasser und vollgesogen damit – noch sehr schwer – eine Mordsarbeit! Das Teil rechts konnte er zum Glück einfach an den „Strand“ rollen …

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So bekam der Teich wieder Licht und Luft!
Genug Maloche für den Freitag. Aber wie man hier sieht, war auch die Sumpfzone dahinter noch ein Problem …

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Samstag:
Erst einmal musste dort alles abgeschnitten werden, damit man überhaupt sehen konnte, wo etwa man anfangen konnte.

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Dann mussten wieder kleinere Stücke des massiven Bewuchses abgeschnitten werden. Auch dabei half die kleine Wundersäge wieder.

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Und so weit ist er am Samstag gekommen. Aber das war mehr Arbeit als die Plackerei mit den Seerosenwurzeln, und so war bei diesem Stand am Samstag erst mal Schluss mit lustig.
Weiter in der nächsten Woche!

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Da wird es hier einen Nachtrag geben …

Nachtrag 27. September 2016:
Gestern war der Michi immer noch ziemlich ausgepowert. Deshalb gab es nur einen relativ kleinen Fortschritt – wenn auch genauso kräftezehrend.

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Nachtrag 28. September 2016:
Nun ist die „Entsorgung“ erst mal am End.
Kann sein, dass das ein oder andere in der Sumpfzone noch abgestochen wird, aber Michi hat erst mal die Nase voll und muss regenerieren. 😉
Demnächst kommen neue Unterwasserpflanzen in alle Teichbecken (Sumpfzone, Teich selbst und Umpumpbecken).
Eigentlich warten wir jetzt aber dringend erst auf Regen …!

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Teichrundweg – mal wieder wie neu

So hat das feuchtwarme Wetter das „Unkraut“ an unserem Teichrundweg sprießen lassen:

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Das sah natürlich nicht so dolle aus.
Also ran an die Arbeit, denn irgendwann ging es nicht mehr, sich davor zu drücken … 😉
Erst mal vorm ehemaligen Hühnerhäuschen angefangen, …

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…, dann weiter hinterm Wasserfall-Steinhaufen.

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Anstrengend – deshalb erst mal Pause.

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Weiter am nächsten Tag – zunächst bis kurz hinter der Steinbank.

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Ein kleines Stück nur noch …

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Paul bietet seine Hilfe an, doch davon ist leider nur wenig zu erwarten. 😉

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Also musste ich doch selbst wieder ran. Und – siehe da: geschafft!

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Von dem Schweiß, der mir dabei in die Augen floss und von meinem Gesicht tropfte, will ich mal nicht reden. (Ich muss mir unbedingt mal ein paar Stirnbänder kaufen! Irgendwann seh ich nämlich nix mehr …)
Aber nun ist endlich alles wieder so, wie es sein sollte. *freu*

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Kann sich doch wieder sehen lassen, oder?

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Und da auch dem Michi-Mann das gefallen hat, hat er selbst auch fix nochmal Hand angelegt, und zwar an dem kleinen Stück auf dem Weg von der Teichterrasse …Blog0

… zur Veranda.

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Wer weiß, wie lange es so hält, sicher müssen wir da noch ein paar Mal ran …

Neubau unseres Umpump-Beckens

Zum Reinigen unseres Teichwassers haben wir eine Sumpfzone und ein zusätzliches Becken, in das das Wasser aus der Sumpfzone nochmal zur weiteren Reinigung umgepumpt wird. Von dort aus läuft es wieder zurück in den großen Teich. Dieses kleine Becken nennen wir „Umpump-Becken“.
(Nu ja – jeder wie es ihm gerade einfällt … *lach*)
Da wir uns eine neue Pumpe dafür gekauft haben, die leistungsstärker ist als die kleine, die wir bisher hatten, musste etwas geschehen. Bei der alten, kleinen reichten ganz normale Schläuche für die Umpumperei, das Volumen schaffte die gerade noch, nun aber brauchten wir größere Zu- und Abläufe.

So so sah das Ganze vor dem Umbau aus:

Unbenannt-1

Mit diesen Arbeiten ging es los. Das alte Holz, auf denen Michis selbstgebaute Liege stand, musste weg. Es war mittlerweile morsch geworden und lehnt hier nun vor dem Kasten, in dem noch eine weitere Pumpe untergebracht war. Die für den Wasserfall im Steinhaufen (auf dem Foto hier nicht zu sehen). Dafür müssen wir nun noch eine Lösung finden …
Für den Zulauf zum Becken hat Michi erst mal einen dickeren, flexiblen Schlauch angebracht. Erst das schwarze Stück hinten – direkt von der Pumpe kommend, dann vorn das grüne, das später noch gegen ein dickeres, graues Rohr ausgetauscht wird. Für den Ablauf ist auch das größere, graue Abflussrohr vorgesehen.
Die Platten vorn müssen sein (und auch bleiben), da man sonst noch ein Stück von der Folie sehen kann, und das wollen wir natürlich nicht. 😉

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Hier hat Michi das Abflussrohr schon mit einem entsprechenden Adapter an der Becken-Folie angeschlossen.

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0. Rohranschluss

Irgendwie muss das Rohr dann ja auch in den Teich. Michi arbeitet daran …

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Und hier liegt schon das Brett, ein Teil des Kastens, der später das Zulauf-Rohr verstecken soll. Der alte Kasten (hinten) steht aber noch und muss noch weg. Der war mir immer schon ein Dorn im Auge …
Aber SO sieht das Zulaufrohr natürlich auch noch total hässlich aus. Muss später verdeckt werden.

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Das Rohr ist nun etwas eingebuddelt. Außerdem ist zum Teich hin ein Stück mit Natursteinen gepflastert. Rechts am Ende der Pflasterung läuft dann das Wasser wieder zurück in den Teich.

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Nun sind die Kästen, die den Zulauf verstecken sollen, schon gebaut …

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Juchuu – und der olle Kasten ist endlich weg! 🙂

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… und der Übergang vom Becken zum Liegeplatz ist schon mal etwas gestaltet.

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Michi verlegt die neuen Bretter für den Liegeplatz – das letzte Stück noch. In die verbleibenden Ecken kommen noch Kullersteine.

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Vorn vor den Steinen ist es schon fertig. Dort werden Lücken auch noch mit kleinen Natursteinchen – so weit es eben geht – geschlossen und morgen noch Sand in die Fugen gefüllt.

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So sieht der Übergang nun aus. Die beiden letzten, alten Bretter sind nicht angeschraubt, damit Michi sie fix wieder aufnehmen kann, falls am Anschluss zum Becken mal was ist …

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Hier ist die Liegefläche hinten nun also erst mal fertig. Das hässliche Einlaufrohr (vorn) hab ich mit Moos bedeckt. Ein Brettchen drauf und Kullersteine davor – und schon ist es verschwunden. Dazu noch ein Blumenpott ans Ende des Versteck-Kastens, (muss nicht immer der gleiche bleiben), und ein Blümchen dahinter, so dass das Rohrstück auch von der anderen Seite nicht mehr zu sehen ist.

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Dann noch Michis – mittlerweile steinalte – Selbstbau-Liege aufgestellt, Kissen drauf, schon mal ein paar Steine in die Ecken gelegt, und wir waren für heute erst mal fertig. 😉

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So sieht das Ganze von gegenüber aus. Aus dem Loch zwischen den dicken Steinen sprudelt nun das Wasser zurück in den Teich.
(Unter der – provisorischen – Abdeckung im Vordergrund sitzt übrigens die Pumpe.)

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Michi sagt, wenn man dort liegt und die Augen geschlossen hat, denkt man, man sei am Meer … 😉

Nachtrag heute Mittag:
Die „Deko“ ist zwar noch spärlich, aber dennoch …
Weniger ist ja manchmal mehr.

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Und in die Fugen zwischen den Steinen vorm Liegeplatz hab ich grad mal Sand gefegt.

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Am Teich im Juli 2012

… haben wir die hohe Hecke rund um den Teich etwa einen Meter herunterschneiden lassen:

Nun kann man die Häuser der direkten Nachbarn wieder sehen. Vorher waren die Dächer komplett verdeckt. Aber so hat man das Gefühl, das Riesenteil wieder bewältigen zu können, ohne hohe Leitern zu erklimmen. Da reicht schon die Heckenschere mit Stiel. 😉
Da kam natürlich jede Menge Material zusammen. Schon wegen dieses Zeugs haben wir das in diesem Jahr lieber von einer Gärtnerei machen lassen.

Ansonsten blühte auch vorher schon wieder etliches im und um den Teich.

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