Der letzte Rest …

… vom Schützenfest.
Hier ist alles, was von der Kartoffel- und Zwiebelernte noch übrig geblieben und heute ausgebuddelt worden ist:

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Linke Kiste: „Solara“ (ziemlich dick geworden!) – Mittlere Kiste: unten „Linda“, darüber „Rote Emma“, oben „Bamberger Hörnchen“ – Rechte Kiste: die letzten Zwiebeln, die ebenfalls riesig geworden sind.

Die frühen „Christa“-Kartoffeln (hier nicht im Bild, sondern bereits im Vorratsraum) haben wir größtenteils schon aufgefuttert – teilweise mit Schale, nur gut abgebürstet.
Sehr lecker, kann ich nur sagen, davon verwahren wir uns ein paar als Saatkartoffeln fürs nächste Jahr.
Die „Bamberger Hörnchen“ sind auch sehr, sehr lecker. Wir haben schon ein paar Mal Kartoffelsalat daraus gemacht. Prima passende Scheibchen bekommt man damit hin. Aber auch so – als Pellkartoffeln zu anderen Gerichten – schmecken sie gut. Sie vorher zu schälen würde bei den kleinen Dingern aber zu viel Verlust bringen. Sie lassen sich aber prima pellen, von daher ist das eh besser.

Tomaten essen wir auch schon eine ganze Weile:

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Am liebsten direkt vom Strauch – von der Hand in den Mund. Aber auch viel in gemischten Salaten oder als Soßen-Zusatz.
Ein Kollege vom Michi-Mann hat sich sogar auch schon eine große Schüssel voll davon geholt, denn wir haben ja nicht nur hier am Zaun Tomatenpflanzen. Besser ein paar davon verschenken, als die vielen, die auf einmal reif werden, vergammeln lassen …

Dort wo am Zaun die Erbsen waren, wachsen nun ein paar Grünkohlpflanzen heran. Seit dem Einsetzen der Jungpflänzchen haben sie sich schon kräftig gemacht. Vor dem Pflanzen gabs aber auch schönen, reifen Kompost.
Heute musste ich sie erst mal wieder vom Unkraut befreien, denn dem hat der Kompost offenbar ebenfalls gut geschmeckt. 😉

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Vielleicht bekomme ich noch ein paar Pflänzchen davon, die ich dann aufs mittlerweile leere Kartoffelbeet packen könnte. Wenn es noch eine Weile weiter so warm ist, könnte das ja vielleicht auch noch was werden …

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Dort hinten haben wir heute übrigens auch die erste rote Paprika geerntet, und von den Böhnchen (hier im Vordergrund) sind wir fast schon überfüttert (auch vor den Tomaten gibts ja noch etliche Bohnenpflanzen), und da kommen immer noch etliche nach …

Der Porree im Beet vorm Kompost braucht noch etwas Zeit, und diese einsame, letzte Kohlpflanze, die eigentlich mal ein Wirsing werden sollte, bildet ganz oben doch noch ein „Kügelchen“ aus. Deshalb mag ich sie noch nicht ausreißen und wegwerfen. Mal abwarten … *grins*

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Ach, in den Pott mit den kleinen, weißen Blümchen hatte ich übrigens ganz zu Beginn im Frühjahr mal eine total vertrocknete Ginseng-Wurzel mit in die Erde gesetzt. Wie die Ginseng-Triebe aussehen, weiß ich ja jetzt vom Chili-Topf, und nun entdecke ich, dass dieses alte Ding dort tatsächlich auch noch austreibt.

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Wie gesagt: das sieht ein bisschen aus wie Bambus. Hab ich vorher nicht gewusst. 😉
Muss ich das im Winter ins Haus holen? Weiß das jemand?

Im Töpfchen dahinter ist übrigens ein Kiwi-Ableger, den ich heute beim Jäten gefunden habe. Allerdings hat er andere Blätter als unsere große Kiwi, viel spitzer zulaufende. Muss trotzdem ein von einem Vogel ausgeschiedener Same von unseren Kiwis gewesen sein.
Da müssen wir auch mal abwarten, was daraus wird …

3 Kommentare

  1. Hallo Ulrike,
    das hört sich und sieht ja schon fast nach Selbstversorgung aus. Ist jedenfalls alles prima geworden, wie man lesen kann. Ich bin ja auch am überlegen, ob ich nun einen kleinen Gemüsegarten möchte oder doch nicht. Aber bei dir bekommt man richtig Lust drauf.
    Lieben Gruß
    Elke

  2. Hallo Ulrike, deine Kartoffeln und besonders der Grünkohl sehen gut aus. Mein Grünkohl, hauptsächlich für die Kaninchen und Meerschweinchen gedacht, ist gar nicht richtig zum Zuge gekommen. Von Anfang an saßen so viele Weiße Fliegen unter den Blättern. Und bei der Trockenheit kann man auch nicht alles durch Gießen retten. Unsere Kartoffeln allerdings sind auch prächtig gewachsen. Liebe Grüße Helga

  3. Wunderbar sehen sie aus, deine Kartoffeln. Das Bamberger Hörnchen muss besonders gut schmecken, davon habe ich schon einiges gehört.
    Dein Gemüsegarten hat sich ganz toll entwickelt und wie es scheint, macht er dir viel Freude!
    Die Tomaten kommen mir irgendwie bekannt vor;-)
    Herzliche Grüße, Margit

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