Gemüsegarten – 1

So, ein Anfang ist gemacht, das Tomatenbeet am Zaun vor dem eigentlichen Gärtchen ist schon mal fertig! *freu*
Das WAR aber auch mal wieder ein Sahnwetter heute, da konnte man ja fast nicht anders …! 😉

Hier hatten wir die Grasplaggen abgeschält und die Erde aufgelockert, so dass ich dort Randsteine fürs Rasenmähen legen konnte.

GemGarten09 2002

Auf der anderen Seite des Zauns hat der Michi-Mann das mit dem Grasplaggen-Abstechen mal nicht gemacht, sondern fürs Erbsenbeet einfach umgegraben.

GemGarten09 2003

Bin gespannt, ob wir das Kraut dort jemals richtig rausbekommen. Aber die Abschälerei war wirklich *sehr* anstrengend.

So, und hier ist nun das gesamte Tomatenbeet aufgelockert, und die Randsteine sind komplett drum herum gelegt.

GemGarten09 2005

Jetzt müssen nur die Tomatenpflänzchen dafür etwas werden.
Wann pikiert man die am Besten um? Wenn die 2. Blättchenpaare da sind? Dann wäre es nämlich bald so weit …
Das Beet kann sich jedenfalls nun erst mal bis Mitte Mai ausruhen und vielleicht noch ein bissel krümeliger und lockerer werden. Ich werde ab und zu mal durchhacken bis dahin.

Hier innerhalb des Geheges werden demnächst die Erbsen am Zaun hochranken.

GemGarten09 2007

Die Steine haben wir extra noch nicht weggepackt, weil die ja auch hier das Beet umrahmen werden. Die Wege bleiben nämlich „grasig“. Auch vor der Hecke bleibt ein Grasstreifen, damit wir zum Hecke-Schneiden die Leiter besser stellen können.

Nun merken wir erst mal, wie viele Pflastersteine wir da überall am Zaun entlang eingebastelt hatten. 1. hatten wir hier davon zu Beginn jede Menge (etliche Pflasterungen entfernt) und wussten nicht, wohin damit, und 2. kamen sie damals auch ganz passend als Randbefestigung, damit sich weder Hund noch Hühner unterm Zaun durchbuddeln konnten. Ja, und dann war da ja auch noch überall Kükendraht unten am groben Maschendraht entlang herumgezogen, damit die lieben Kleinen nicht plötzlich ohne ihre Glucken-Mamas außerhalb des Geheges vor den vielen (Raub-)Katzen herumliefen. Das wäre – glaube ich – nicht immer gut gegangen. Und durch die großen Maschen hätten sie ja problemlos durchgepasst.

GemGarten09 2009

Hier kann man recht gut sehen, dass das Gärtchen wirklich recht klein sein wird, und dass die dunkle Ligusterhecke rechts eigentlich viel zu hoch ist – viel zu viel Schatten. Aber davor sitzt halt der gleiche hohe Draht wie vorn am Tomaten-/Erbsenbeet, und da kann man eigentlich nur von der Seite des Nachbarn aus etwa um einen halben Meter runterschneiden. Mal schauen …
Ganz wegnehmen wollen wir den Draht aber nicht, da wir noch nicht wissen, ob wir das Gehege nicht doch irgendwann noch einmal für Hühner brauchen. Man soll ja nie „nie“ sagen. 😉
Außerdem schützt es die zarten Gemüsepflänzchen vor unserer Trampel-Emma, die jede Gelegenheit nutzt – wenn keiner guckt – um durch die Beete zu tapern. (Seltsamer Weise macht sie das immer nur, wenn niemand von uns mit im Garten ist.) Ich sehs auch im neuen Blumenbeet vorm Kaminhäuschen. Ständig finde ich von ihr neue Fußstapfen auf der geharkten Erde. Das Luder!

Jedenfalls wird es vor den Heckenstämmen zum Teich ein etwas größeres Kartoffelbeet geben – ebenfalls abgetrennt durch einen Rasenweg, und in der Mitte – zwischen beiden Rasenwegen also – wirds ein Beet für Paprika, Salat, Möhren, Porree, vielleicht auch Kohlrabi geben. Alles in kleinen Mengen – eher zum Naschen also – und ein bissel durch Trampelpfade quer unterteilt.
Vielleicht setz ich irgendwann auch noch überall Buchsstecklinge an den Wegen entlang, obwohl … die viele Schnibbelei. Ist mittlerweile eh schon ganz hübsch viel davon geworden in unserem Garten, und der Rücken wird ja nicht jünger. 😉

Und irgendwann wird auch die Pröddelecke hinterm Hühnerhäuschen wieder weniger schlimm aussehen …

10 Kommentare

  1. Danke Barbara, ja, ich stelle sie auch gern zusammen – diese „Gartenreportagen“. 😉
    Sind sie doch auch für uns selbst ein schönes Archiv.
    Deinem Tennisellbogen wünsche ich gute Besserung.

    Und dir auch: danke, Klaus. Das Pikieren hab ich ebenfalls seit ein paar Tagen hinter mir – jedenfalls das für unseren eigenen Bedarf. Sieht bis jetzt ganz gut aus, muss ich nur noch fotografieren, das ist dann doch etwas zu kurz gekommen.
    Aktuell hab ich die Kisten damit aber erst mal von der Fensterbank genommen und an einen weniger sonnigen Platz gestellt. Hab Angst, dass mir die zarten Pflänzchen sonst verbrennen …

    Nein, die Randsteine haben wir nicht in Beton oder sowas gesetzt. Dann kann man ja nix mehr verändern, wenn man will. Wenn das mal ein bissel krumm und buckelig ist, finden wir das auch nicht schlimm. Da die Wege „grasig“ bleiben (vorerst zumindest) sind die ja auch nur etwas für die Rasenmäher-Räder, soll also nix Dekoratives werden. Ohne alles gleich einzubetonieren bleibt man viel flexibler in der Gestaltung, finden wir.
    Bei dem strahlenden Sonnenschein heute wird es wohl an das Kartoffelbeet gehen. Das Erbsenbeet hat nämlich tatsächlich der Michi-Mann am Wochenende zwischen den Regenschauern schon fertig gemacht. 😉

  2. Hallo Ulinne,

    super Artikel und wie fleißig ihr seid! Ich habe letzten Samstag unsere Tomaten pikiert und hoffe das sie es überleben (Bilder folgen noch).

    Habt ihr die Randsteine einfach nur in Erde gesetzt oder richtig mit Beton eingesetzt ?

    …jippie es wird Sommer 😉

    unser-Altbaus letzter Blogeintrag: Zwergnektarine

  3. Deine Gartenreportagen (vorher / nachher) mag ich sehr. Und bei dir läuft was…ihr seid wirklich fleissig. Dieser Monat brachte für mich kein aktives Gärtnern (Wetter und ein schmerzhafter „Tennisellbogen“). Von Anpflanzen kann ich erst mal träumen.
    Liebe Grüss, Barbara

  4. Vielen Dank für die Tipps, Gartenfangemeinde und Margit!
    Ja, dann kann ich mit dem Pikieren nun wohl bald beginnen. Und sie tief einzusetzen hatte ich auch vor. Hab ich bisher bei gekauften Tomatenpflanzen auch immer so gemacht.
    Gibts eigentlich eine spezielle Tomatenerde? In die häufig angebotene Blumenerde möchte ich sie nämlich nicht so gern einsetzen.

    Gruß – Ulrike

  5. Liebe Ulrike, ihr wart schon sehr fleißig, wie ich sehe! Der Zaun ist super zum Hochranken für die Erbsen, ich weiß noch immer nicht, wie ich das heuer wieder mache. Aber bei uns geht sowieso noch nix mit Gärtnern.
    Die Tomaten kannst du pikieren, sobald sie die ersten beiden „richtigen“ Blätter nach den Keimblättern entwickelt haben. Und wie „gartenfangemeinde“ schrieb, unbedingt tiefer setzen, bis zu den Keimblättern in die Erde. Der Stängel entwickelt dann Wurzeln an der Seite und das kräftigt die Pflanzen.
    In den schattigeren Teil deines Gemüsegärtleins kannst du auch Mangold, Spinat, diverse Zwiebel-/Lauchgewächse und Salate pflanzen. Die kommen bei mir auch mit weniger Licht aus.
    Liebe Grüße, Margit

  6. Die Tomaten-Pflänzchen erst ein später Pickieren, also wenn schon die ersten „richtigen Blätter zu sehen sind. Und dann ruhig schön den Stengel mit Erde bedecken. Also schön tief setzen.

  7. Da habt Ihr schon ordentlich etwas geschafft. Alle Achtung!
    Ein Tipp, wie Ihr Emma aus den Beeten halten könnt: Spannt für eine Zeitlang Angelsehne um die Beete. Wenn sie dann ein paar Mal dagegengelaufen ist, wird sie bestimmt nicht mehr dort langgehen.

  8. Hallo Ulrike!
    Möchte Dir ganz liebe Frühjahresgrüße übermitteln. Nun beginnt die Gartensaison und wir können wieder buddeln und werkeln.
    Du bist ja schon fleißig.
    Wünsche Dir weiterhin viel Spass dabei.
    Es grüßt ganz lieb Ingrid!

  9. na das ist ja wie bei den fleißigen Bienen, prima, wir waren gestern nur bummeln, der Garten kommt später dran…der läuft nicht weg…
    schönen Sonntag liebe Ulrike von der Geli

    Gelis letzter Blogeintrag: diese Technik…

  10. Morjen Ulrike,

    mensch was wart ihr schon fleißig im Garten. Bäume geschnitten, umgegraben, Beete angelegt.
    Mir war gestern einfach zu kalt.

    Schönen Sonntag – Heike

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