Naschdrosseln & Camelie

Ah, da hab ich endlich mal eine von ihnen mit der Kamera erwischt:

naschdrossel
Dies scheint die mutigste von ihnen, denn meist ist es eine ganze „Bande“. Aber die nehmen die Flügel in die Hand – so bald ich aus dem Haus komme. Denn ständig drängt die Emma sich an mir vorbei und macht Jagd auf sie. Logisch, dass ich sie dann nicht mehr knipsen kann …

Dies ist meine Art der Vogel-Winter-Fütterung mit Vitaminen, ich hab keine Arbeit damit, und hier unter der nun blattlosen Kiwi-Laube sehen sie auch die anschleichenden Katzen am besten, können rasch fliehen.

Hier sieht man (oben/hinten rechts) auch meine kleine rosa Camelie (keine Ahnung wie sie mit botanischem Namen heißt, vielleicht kann mir da jemand von euch später helfen), die in jedem Jahr herrlicher blüht. Noch sind die Knospen jedoch sehr klein, so dass man sie auf diesem Foto kaum erkennen kann.

Hier ein Knospen-Foto vom letzten Jahr:

camelienknospe

8 Kommentare

  1. Guten Abend Ulrike
    danke für deine Aufklärung. Wir wohnen in der Nordwestschweiz, in der Nähe von Basel auf ca. 400m Höhe. Die Region Basel gehört nebst dem Tessin und dem Wallis zur Sonnenstube der Schweiz, deshalb wachsen auch Kamelien recht gut!
    Liebe Grüsse,
    Barbara

  2. Das ist sicher die beste Art der Winterfütterung. Ich lasse Beeren und Obst, das wir nicht verarbeiten wollen, auch an den Bäumen, ebenso lasse ich alle Samenstände stehen. Dennoch: Vor dem Wohnzimmerfenster steht ein Futterhäuschen, gut sichtbar sind auch Meisenringe und -knödel aufgehängt – ich schaue einfach zu gerne den kleinen Federtierchen zu, wenn sie angeflogen kommen und eifrig picken.
    Liebe Grüße, Margit

  3. Ulrike

    9. Januar 2008 at 22:10

    Hallo Wurzerl,
    schön, dass du zu mir gefunden hast. 😉

    Ach, so ein wirklich mildes Klima haben wir hier im Münsterland gar nicht. Weiß auch nicht, weshalb unser Kamelie so standhaft und hart im Nehmen ist. Vielleicht eine besonders winterharte Sorte …
    Jedenfalls steht sie schon seit mindestens 8 Jahren an ihrem Platz. Ist leider noch nicht so doll gewachsen – also immer noch ziemlich/relativ klein.
    Lieben Gruß zurück – Ulrike

  4. Na, da hatte ich aber schöne Tomaten auf den Augen(keine botanischen). So eine feine Seite und ich muß erst mit der Nase darauf gestoßen werden. Liebe Ulrike, danke für die Nachhilfe! Ich bin ja schon verblüfft, daß das Münsterland so mildes Klima hat, ist mir neu. Man hört zwar immer von winterharten Kamelien (bot.Camellia), aber ich dachte immer in Deutschland gehören sie in das Reich von Loch Ness. Oft darüber gewispert, aber nie gesehen. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, daß sie Dir erhalten bleibt, denn außer in den mildesten Weinbaugebieten dürften sich nicht so arg viele ausgepflanzte finden. Danke nochmal für Deinen Besuch bei mir, ich komme bald wieder vorbei.
    Lieber Gruß vom Wurzerl

  5. Ulrike

    8. Januar 2008 at 15:16

    Hallo, liebe Barbara,
    nein, wir haben sie im Winter noch nie irgendwie geschützt, und Minus-Temperaturen wie bei euch erreichen wir hier im Münsterland auch schon mal. Doch das scheint ihr keinerlei Probleme zu machen. Sie steht – wie du siehst – vor einer Koniferen-Hecke (südlich), und rechts (westlich) ist die Holz-Wand der Veranda. Dazwischen jedoch pfeift manchmal ganz schön der Wind aus Richtung Teich, denn da ist ein Durchgang.
    Auch an die Füße hab ich ihr noch nie etwas gepackt, da hat sie nur die kleine Buchsbaum-Hecke drum herum. Aber die ist erst in den letzten Jahren aus kleinen Stecklingen so entstanden. Trotzdem hält sie tapfer durch und blüht von Jahr zu Jahr mehr. (Bin schon wahnsinnig auf dieses Jahr gespannt.) 😉
    Vielleicht zieht es an einer Ostwand im Winter – wie bei euch (wo lebt denn IHR?) *noch* mehr …
    Liebe Grüße zurück
    Ulrike

  6. Wird deine Kamelie in irgendeiner Form geschützt während des Winters? Wie steht sie? Ich habe an der Ostwand zwei Pflanzen, decke sie jeweils mit Laub an den „Füssen“ etwas zu. Zwei andere habe halte ich in einem Topf, bis ich weiss wohin damit. Wird es sehr kalt bei euch?? Hier kann es schon mal bis -16° C werden, aber das sind glücklicherweise auch Ausnahmen.
    Liebe Grüsse,
    Barbara

  7. Ulrike

    8. Januar 2008 at 13:47

    Moin Sisah,
    bei unserer Kiwi sind die Früchte viel zu klein – etwa Pflaumen-groß. Deshalb hab ich auch keine Lust die alle abzufieseln und überlasse sie lieber den Vögeln. Ich nasch nur ab und zu – direkt von der Pflanze – ein bissel davon, ritze sie ein und lutsche sie aus. Da kommt also für beide Seiten ausreichend Gutes heraus. 😉

  8. Hallo Ulrike, das ist doch die beste Winterfütterung, die es geben kann, die natürliche. Toll, dass bei Dir Kiwis gedeihen.Ich hatte auch schon mal überlegt, welche zu pflanzen. Bei Gelegenheit werde ich Dir dazu noch ein paar Fragen stellen wollen.
    Mein Garten bietet natürlich auch reichlich natürliche Kost ( Holunder, Hagebutten, Äpfel, Felsenbirnen, Mispeln…?) Meisenknödel werden aufgehängt , um im späten Winter, wenn alles andere schon knapp wird, ein Angebot zu machen und aus rein egoistsischen Gründen: Ich beobachte gerne!
    LG
    Sisah

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