Unbekannte Pflanze …

… in unserem Garten. Sie ist unter der Tanne aufgeschlagen, in der die Tauben ihr Nest haben. Ich vermute mal, dass sie diese Pflanze eingeschleppt haben und wüsste nun gern von euch, ob jemand weiß, wie sie heißt, und ob sie ungefährlich oder giftig ist:

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Kann ich die stehen lassen (sieht eigentlich ja nicht schlecht aus), oder sollte ich sie besser schleunigst ausreißen? …

10 Kommentare

  1. Hallo Ulrike
    jupie, da habe ich sie ja gefunden, die Kermesbeere, deren Name mir nicht eingefallein ist für mein entsprechendes Posting. Vor einem Jahr hätte ich ihn noch gewusst 🙂
    Herzliche Grüsse vom verregneten Bodensee
    Trudy

  2. Genauso eine habe ich am Wochenende auch bei mir entdeckt, allerdings ist sie leicht Rosa angehaucht!
    Ist das dann die gleiche Art? Bis jetzt hat sie oben auch nur eine Blütendolde.
    Ich hoffe, sie wird nicht so groß, sonst muß ich sie doch ausreißen…
    LG
    Gesine

  3. Genauso eine habe ich am Wochenende auch bei mir entdeckt, allerdings ist sie leicht Rosa angehaucht!
    Ist das dann die gleiche Art? Bis jetzt hat sie oben auch nur eine Blütendolde.
    Ich hoffe, sie wird nicht so groß, sonst muß ich sie doch ausreißen…
    LG
    Gesa

  4. Komisch, bei mir wächst die Kermesbeere auch unter der hohen Tanne. Aber vermutlich sät sie sich tatsächlich über den Vogelkot aus. Unsere Tanne ist immer gut bevölkert. Also, ich lass sie stehen. – In der Homöopathie ist Phytolacca übrigens ein ganz wichtiges Mittel, das bei allen Erkrankungen eingesetzt wird, die mit entzündeten Drüsen oder Lymphknoten einhergehen.
    Lieben Gruß
    Elke

  5. Sieht wirklich stark nach der Kermesbeere aus. Übrigens ein tolles „Allheilmittel“ z.B. gegen schmerzen und husten. Bei zu hoher Dosierung kann es aber zu Übelkeit kommen!

  6. Also wuchern tut sie weniger. Auf jeden Fall freuen sich die Vögel. Kaum sind die Beeren dunkel, sind sie auch schon weg – und verteilen sich dann auf dem Wege in die Nachbarsgärten 😉 Bei uns wurde sie sehr früh eingeschleppt, aber ich finde sie äußerst dekorativ- Blüte und Beeren.
    LG Silke

  7. Prima, Danke Sisah. Mich haben in den Beschreibungen die Bemerkungen zur Schneckenbekämpfung aufhorchen lassen. Ich bin allerdings mit Sicherheit zu faul Beeren zu trocknen und zu mahlen um damit im nächsten Frühjahr zu gießen – auch wenn wir dann unsere Lobelie vielleicht mal wieder blühen sähen.

  8. Ulrike

    2. August 2010 at 21:18

    Hab ich’s mir doch gedacht, dass DU das weißt, Sisah. 😉
    Danke!
    So weiß nun auch die Dorit Bescheid.

    Tja, die Pflanze ist ja leider giftig, auch wenn sie unter Heilpflanzen läuft. Da macht ja immer die Dosis das Gift – in diesem Fall offenbar auch Sammelzeit, Alter der Blätter und Reifegrad der Früchte. Einen Tee würde ich mir daraus z.B. nicht kochen, wenn als Nebenwirkung „Vergiftungserscheinungen“ angegeben ist. Wenn sie sich aber nicht wie wild ausbreitet, lasse ich sie einfach stehen. Bin erst mal beruhigt – prima. 😉

    LG
    Ulrike

  9. Eindeutig eine Kermesbeere, meine trägt allerdings schon Früchte. http://www.heilkraeuter.de/lexikon/asiatische-kermesbeere.htm
    LG
    Sisah

  10. Tja, diese Frage stelle ich mir auch – und nicht zum ersten Mal. Meistens habe ich sie ausgerissen, weil sie mitten im Gemüse stand („Unkraut“ definiert sich nicht durch das „Was“, sondern durch das „Wo“). Vor ein paar Wochen habe ich eine hinten im Staudenbeet entdeckt und einfach wachsen lassen.

    Da nur hier und da eine Pflanze erscheint schaue ich jetzt einfach mal. Wir haben deutlich lästigere ungebetene Pflanzen-Gäste.

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